Herbert W. Franke


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Wissensbasierte Visionen


Willkommen auf meiner Website !
Sie ist für alle bestimmt,
die sich für meine Aktivitäten interessieren,
und enthält Informationen aus verschiedenen Bereichen -
insbesondere solche,
die nicht ohne weiters zugänglich sind
oder Arbeiten betreffen,
die sich erst im Stadium der Vorbereitung befinden.

Der Titel deutet an, worum es mir geht:
weniger um Gegenwart oder Vergangenheit
als um die Zukunft.

Ideen, Pläne, Projekte,
manches konkret, anderes eher Gedankenspiel -
Themen, die eine Diskussion lohnenswert erscheinen lassen.


Zur Einführung füge ich biografische Daten und ein Verzeichnis meiner Bücher bei. Einige Veröffentlichungen von mir sind auch im Archiv der Internet-Zeitschrift telepolis zu finden - am besten über die Suchfunktion.



Persönliche Daten

 

Lebenslauf

 

Buchpublikationen

 

Aufführungen und Präsentationen

Bildergalerie

 

Computergrafik

 

Animierte Grafik

 

Virtuelle Skulpturen

 

Interaktive Grafik

Wissenschaft

 

Höhlen auf dem Mars

 

Die physikalische Welt - ein Automat

 

Programmierte Höhlenräume

Texte

 

Das Wunder von Zagreb

 

Die merkwürdige Kunst der Mathematiker

 

Unsere virtuelle Zukunft

Science Fiction

 

Der blaue Elefant

 

Sind Sie es, Mr. Smith?

Persönliches

Mit dieser Rubrik, die mehr in den Bereich privater Vorlieben und Interessen geht, wende ich mich vor allem an meine Freunde und Bekannten, aber selbstverständlich ist auch jeder andere Besucher willkommen.

 

Gedichte 1945 bis 1952

 

Ideen-Box

 

Phantastische Landschaften

 

Die Reise nach Chile - Foto-Tableau

 

Von Kapstadt aus landeinwärts - Foto-Tableau

 

Rund um den Grand Canyon - Foto-Tableau


Aktuelle Notizen

Dokumentationen der Veranstaltungen, die meinem im Jahr 2007 gefeierten 80. Geburtstag gewidmet waren, darunter Mitschnitte der Lesungen, Referate und Diskussionen, stehen im Internet unter 'art meets science' zur Verfügung. Diese Website wird weitergeführt und berücksichtigt alle wichtigen schon erfolgten oder auch bevorstehenden Ereignisse.

2010

Die ersten zwei Wochen dieses Jahres hielten Susanne und ich uns in Fernost auf - eine Rundreise durch Singapur, Thailand, Malaysia und Kambodscha. Dabei entstanden über 2000 Fotos; sobald diese ausgewertet sind, zeige ich wieder eine Bildtafel von den Eindrücken, speziell die Ruinen von Angkor Wat sowie Inpressionen neuer und alter Stadtteile.

Am 2. Februar hielt ich einen Keynote-Vortrag zur Eröffnung der Transmediale in Berlin, die unter dem Motto 'Futurity Now' stand, und am Tag danach trat ich dort auch noch mit einem Referat im von Gregor Sedlag begründeten und geleiteten Symposium 'Phuturama' auf, wobei es speziell um Zukunftsvisionen in Bildern ging. Einen weiteren Keynote-Vortrag zum Thema 'Kunst und Kultur der digitalen Spiele' werde ich am 20. April als Einleitung zum Festival 'Next Level' halten, das vom NRW KULTUR-Sekretariat in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei NRW und dem Medienwerk NRW veranstaltet wird. Am Freitag, 11. Juni, werde ich in Obertraun, Oberösterreich, anlässlich der Feiern zum 100-jährigen Bestehen des Dachstein-Höhlenparks mit einem Festvortrag 'Licht ins Dunkel' auf Aktivitäten der Höhlenforscher eingehen, die nicht nur die unterirdischen Räume beleuchten, sondern auch viele wissenschaftliche Probleme zu klären versuchen, etwa jene der Wasserversorgung oder des Vorzeitklimas.

2009

Am 8.Juni habe ich in Berlin als Keynote-Speaker einen Vortrag über 'Visualisierung des Wissens - Science Art im Cyberspace' gehalten - eine Veranstaltung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zum Thema 'Neue Medien in der Informationsgesellschaft'. Bei dieser Gelegenheit konnte ich erstmals öffentlich auf die virtuelle Welt 'Z-Galaxy' hinweisen, die ich im Rahmen meiner Zusammenarbeit mit dem ZIB Berlin vorbereite (siehe '2008').

2008

ähnlich wie 2007 flüchteten Susanne und ich zu Beginn des Neuen Jahres aus dem bayerischen Winter in wärmere Gegenden - diesmal für es 14 Tage nach Südafrika. Wir starteten von Kapstadt aus nach Nordosten und durchstreiften im Mietauto die 'Karoo' - eine von Touristen wenig besuchte Gegend im Nordosten von Kapstadt, in der Gebirgszüge mit lieblichen Tälern wechseln. Dabei kamen wir in Höhenlagen bis 1600 Meter und überquerten einige Gebirgspässe. Besonders fielen uns die fantastischen Felsbildungen der Berghänge auf. Wieder lässt sich eine Bildtafel mit ausgewählten Fotos aus der Rubrik 'Persönliches' aufrufen.

Mein Weg führte mich wieder einmal nach Wien. In der Universität für angewandte Kunst gab ich eine illustrierte übersicht über die Geschichte der Computerkunst und betätigte mich dann auch noch bei den Wiener Festwochen als 'Experte für Zukunftsfragen'. Eine große Freude wurde mir kürzlich durch die Verleihung des Fantasy-Preises des Ersten Deutschen Fantasy Clubs in Passau bereitet, den vorher unter anderem Carl Amery und Michael Ende erhielten.

Vom Zuse-Institut Berlin wurde ich zu einer Zusammenarbeit als Senior Fellow eingeladen; das vorgesehene Thema betrifft die Visualisierung von Mathematik, und zwar innerhalb einer über das Internet zugänglichen virtuellen Welt. Eine ähnliche Zielsetzung haben andere Arbeiten, mit denen ich derzeit beschäftigt bin, und zwar die Ausarbeitung von Demonstrationen für das von Stephen Wolfram ins Leben gerufene Demonstrations-Projekt, das es erlaubt, sich im Internet anhand von interaktiv beeinflussbaren Darstellungen mit mathematischen Problemen und Zusammenhängen auseinanderzusetzen. Diese Initiative hat beachtliche Resonanz gefunden; innerhalb weniger Monate wurden über 3000 Beiträge aus aller Welt eingesandt. Mit Hilfe des kostenlos downloadbaren 'Mathematica Players' sind sie unter der Adresse http://demonstrations.wolfram.com/ im Internet zu finden.

Als Folge der Aktivitäten anlässlich meines Geburtstags im Vorjahr kam ich öfter auf meine frühen Versuche zur experimentellen Fotografie und zur Computerkunst zurück. Dabei fand sich auch jener Analogrechner, mit dessen Hilfe ab 1956 meine 'Elektronischen Grafiken' entstanden. Ich danke Margit Rosen, die derzeit mit einer Dissertation zum Thema der frühen Computerkunst beschäftigt ist, für die Erlaubnis, das von ihr stammende Foto, das mich mit dem alten Gerät zeigt, hier wiederzugeben. Eine gute übersicht bietet auch eine von Wolf Lieser in Netz gestellte historische Aufarbeitung der elektronisch unterstützten Kunst auf der Webseite des Digital Art Museums in Berlin DAM unter der Adresse http://dam.org/franke/index.htm.

In diesem Herbst hielten sich Susanne und ich wieder einmal in der Region des Grand Canyon in Arizona auf, nachdem wir bei einer früheren Reise wegen Nebel und Schnee so gut wie nichts sehen konnten. Diesmal war uns das Wetter gnädig - ein Bildtableau 'Rund um den Grand Canyon' zeigt die sonnenüberstrahlten Berge und Schluchten in den Farben des Herbstes.

Im November dieses Jahres feierte das Marionettentheater in Bad Tölz sein 100jähriges Bestehen. Unter den Festaufführungen befand sich auch mein Marionettenspiel 'Der Kristallplanet'. Regisseur ist der Direktor Albert Maly-Motta, der dabei erstmalig für die Marionettenbühne Multimedia-Methoden und digitale Bilderzeugung anwandte. Es kam anlässlich meines 80sten Geburtstag zur Uraufführung und findet immer noch Interessenten, so dass es auch im kommenden Jahres auf dem Spielplan bleiben wird. Siehe 'art meets science' im Internet.

2007

Ich konnte das Neue Jahr mit einer dreiwöchigen Urlaubsreise nach Chile beginnen, wo mich insbesondere die Landschaft mit den Salzseen, Vulkanen und Bergwüsten beeindruckt haben. Einige ausgewählte Fotos habe ich in die Rubrik 'Persönliches' aufgenommen.

Inzwischen ist mein neuer Roman mit dem Titel 'Flucht zum Mars' als Premium-Band bei dtv erschienen, wie auch die Taschenbuchausgabe des Romans 'Schule für übermenschen' in einer Neuauflage. Und weiter wurde von der 'Phantastischen Bibliothek' in Wetzlar eine Auswahl aus meinen bisher vorliegenden rund 150 Kurzgeschichteen unter dem Titel 'Die Zukunftsmaschine' herausgegeben. Es handelt sich um die von mir bevorzugte Form von Kurzgeschichten als Short-Short-Stories.

Vom 17. Juni bis 2. September ist in der Kunsthalle Bremen die Ausstellung 'Ex Machina - frühe Computergrafik bis 1979: die Sammlungen Franke und andere Stiftungen' zu sehen. Dazu ist ein ausführlicher, von Dr. Barbara Nierhoff zusammengestellter Katalog erschienen.

Im November dieses Jahres fand in Prag die von der ISAST (International Society for Advances Science and Technology) einberufene Konferenz MutaMorphosis statt, in der anregende Referate über Kunst-Technik-Beziehungen angeboten wurden. Mit dieser Veranstaltung wurde auch das 40-jährige Bestehen der von der ISAST herausgegebenen Zeitschrift gefeiert, und damit war sie auch dem Andenken an den Gründer dieser Zeitschrift, Frank Malina, gewidmet. Frank Malina, zunächst in leitender Stelle als Raumfahrttechniker beschäftigt, ist später durch seine teils auch elektrisch angetriebenen Mobiles bekannt geworden und hat sich als Vermittler zwischen Kunst und Technik Verdienste erworben. Für mich war das die Gelegenheit, alte Freunde wieder zu sehen. Und es war schön, wieder ein paar Tage in der Stadt Prag zu verbringen, die mir schon in meiner Jugend durch die Bücher von Leo Perutz und Gustav Meyrink nahegebracht wurde.

Die anlässlich meines 80. Geburtstags in verschiedenen Städten organisierte Veranstaltungsreihe unter dem Titel 'art meets science' konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Im Mittelpunkt stand die Eröffnung der Ausstellung 'Ex Machina - Frühe Computergrafik bis 1979' in der Kunsthalle Bremen. In mehreren Hallen waren Teile meiner beiden Computergrafiksammlungen zu sehen, die dort ihren Standort gefunden haben - dabei handelt es sich einerseits um eigene Arbeiten und andererseits um Material von anderen mit dem Computer arbeitenden Künstlern. Daraus ergibt sich eine übersicht über die Entwicklung der Computerkunst in den ersten 15 Jahren. Die Basis der damit verbundenen Veranstaltungen waren Lesungen aus meinem Roman 'Flucht zum Mars' sowie ausgewählter Science-Fiction-Kurzgeschichten aus dem neu erschienenen Buch 'Die Zukunftsmaschine'. Anschließend gab es Podiumsdiskussionen mit Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete über einschlägige Themen im Zwischenbereich von Kunst, Wissenschaft und Technik.

Für dieses Jahr sind noch zwei weitere Lesereisen anzumerken, bei denen ich unter anderem mit ein paar Geschichten aus dem Buch 'Die Zukunftsmaschine' auftreten werde. Die erste Veranstaltung findet am 28. November, 20 Uhr, im Literaturhaus Köln statt, und die zweite führt mich in der Zeit von 5. bis 7. Dezember nach Bern, Basel und Zürich.

Um die Aktivitäten im Bereich der Konkreten Fotografie zusammen zu fassen und diesen Gestaltungsbereich an der ihm zukommenden Stelle im Bereich der Kunst zu positionieren, hat Gottfried Jäger ein Internet-Portal eingerichtet.

2006

Anfang Mai folgte ich einer Einladung in die ägyptische Sahara, um eine in der Weißen Wüste gefundene Höhle zu untersuchen, von der bisher nur der Eingang bekannt war. Es gelang, in einer dahinterliegenden Schachtstrecke 20 Meter bis zum Grund abzusteigen.

Die ersten zehn Meter lässt man sich in einer Felsspalte abwärtsgleiten, durch die man die Deckenregion eines Raums mit ovalem Grundriss ereicht. Von dort aus geht es an der Drahtseilleiter frei hängend abwärts. Man landet auf einem Kegel aus Steinen und Sand. Der Boden ringsherum besteht aus mannsgroßen Versturzblöcken, in den tieferen Teilen des Raums in Nähe der Wand sind da und dort Spuren von Calcitablagerungen zu finden.

Anfang November bin ich von einer Reise nach Jordanien zurückgekehrt, wo sich Kontakte mit einer Gruppe von Höhlenforschern der Deutschen Universität ergaben und ich auch eine Lavahöhle besuchen konnte.

Am 6. und 7. November fand im Deutschen Technikmuseum Berlin zu Ehren von Konrad Zuse im Rahmen des Informatikjahres 2006 ein Symposium mit dem Titel ?Ist das Universum programmiert?' statt, das auf Zuses Idee eines ?Rechnenden Raums' zurückgeht. Mehrere Fachvorträge waren der Weiterführung seiner Gedankengänge sowie anderen auf Quantisierung von Raum und Zeit beruhenden Weltmodellen gewidmet. Das bot mir Gelegenheit, anhand von Demonstrationen sich strukturierender Zellautomaten einige Gründe dafür anzugeben, dass man nicht nach einer 'Weltformel' suchen sollte, sondern nach einem Programm, in das die Gesetze der Physik eingebettet sind. Siehe auch meinen Text 'Die physikalische Welt - ein Automat' in dieser Website.

In letzter Zeit richtete sich das Interesse der deutschen Kunsthistoriker erstmalig auf die Zeit um 1960, für die verschiedene avantgardistische Aktivitäten speziell im Bereich der Konkreten Kunst zu verzeichnen sind; sie fanden letztendlich auch in den frühen Arbeiten der Computerkunst eine Fortsetzung. Das äußerte sich im Besonderen in Ausstellungen, von denen ich auf einige, bei denen ich mit Bildern und/oder Texten beteiligt war, hinweisen möchte:

'Anfänge der Computergraphik aus der Sammlung Etzold' - Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Febr. bis April 2006

'Der Traum von der Zeichenmaschine' - Kunstverein Wolfsburg, Mai bis Juni 2006

'Fotografie Konkret' - Symposium und Ausstellungen in Gmunden, Sept. 2006

'die neuen tendenzen' - Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt, Sept. 2006 bis Jan. 2007

'bit international' - Ausstellungen in der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz, 28. April 2007 bis 17. Juni 1007

Erfreulich ist weiter, dass die Ausstellung des ZKM, Karlsruhe, 'Algorithmische Revolution. Zur Geschichte der interaktiven Kunst' bis zum 31. August 2007 verlängert wird.

In diesen Trend passt auch die Initiative der Kunsthalle Bremen unter der Leitung von Wulf Herzogenrath, in der die Computerkunst zu einem Schwerpunktthema geworden ist. Vor Kurzem sind meine beide Computergrafiksammlungen in den Besitz der Kunsthalle übergegangen. Sie umfassen rund 700 Arbeiten, die dort ab Juni 2007 in mehreren aufeinander folgenden Ausstellungen gezeigt werden.

2005

Mein utopischer Roman "Cyber City Süd" ist im Juni 2005 wieder als Premium-Band bei dtv erschienen.

Es geht um eine moderne Vergnügungsstadt im Orient, deren Besucher zu spät merken, dass unterdrückte politische und wirtschaftliche Spannungen eine Katastrophe heraufbeschwören. Bei dtv sind auch Neuauflagen meiner früher bei Suhrkamp erschienenen utopischen Romane geplant, wobei 'Zone Null' als erstes publiziert werden wird.

Im Sommer konnte ich das Manuskript meines Romans 'Auf der Spur des Engels' abschließen. Dabei geht es um die Suche nach einem Agenten des Internationalen Gerichtshofs, der verschollen ist, als er einem geheimgehaltenen Auftrag nachging.

Das Buch wurde im Juni 2006 ausgeliefert.

Im Frühjahr dieses Jahres folgte ich einer Einladung zur Beteiligung an einer Ausstellung digitaler Bilder im Rahmen der "artware 3" im Instituto Cultural Peruano, Lima. Durch Anklicken der Aufnahme des Ausstellungsraums unten erhält man nähere Angaben über diese beachtenswerte Präsentation - unter anderem mit Arbeiten von Harold Cohen, USA, und Umberto Roncoroni, Italien.

Weiter habe ich in diesem Jahr mit einigen neuen 3D-Objekten an der Ausstellung Intersculpt 2005 der Gesellschaft 'Ars Mathematica', Paris, teilgenommen. Drei der Skulpturen sind auch im Skulpturenpark von DAAP zu sehen; Zugang über www.activeworlds.com (Koordinaten 29n 3e).

Im November führte mich eine 14tägige Exkursion in den Gilf Kebir im südwestlichen Teil der ägyptischen Sahara, wo wir u.a. das Einschlagsfeld eines Meteoriten besuchten. Am Rückweg kamen wir auch wieder in die 'Kristallberge' mit den im Jahr 2000 von Karl-Heinz Pielsticker entdeckten, unter Sand vergrabenenen Höhlenruinen.

2004

Im Frühjahr hatte ich Gelegenheit zu einem Besuch einiger Höhlen in Hawaii, darunter der zweitgrößten Lavahöhle der Erde. Die dabei gemachten Beobachtungen waren für mich im Hinblick auf meine inzwischen bestätigte Voraussage der Existenz von Höhlen auf dem Mars sehr aufschlußreich.

In diesem Jahr gab es bereits zwei Veranstaltungen zum Thema Science Art: eine unter dem Titel 'Kunst und Wissenschaft' in der Muthesius-Hochschule in Kiel, und eine unter dem Titel 'Weisses Rauschen' im ästhetischen Zentrum der Universität Bielefeld. In Kiel war ich mit einem Vortrag beteiligt, und in Bielefeld mit einer Einführung zur öffentlichen Abendveranstaltung sowie mit einigen Bildern - Visualisierungen von Zufallsprozessen - bei der Ausstellung.

Der Erlebnispark 'Space Center' in Bremen, an dessen Gestaltung ich beratend beteiligt war, ist inzwischen eröffnet - und kürzlich leider schon wieder geschlossen worden. Mein Beitrag betraf eine Kontaktaufnahme mit Aliens, an der der Besucher auf einer Fahrt durch imaginäre Räume teilnehmen kann.

In Zusammenarbeit mit der Redaktion 'Leonardo' bin ich an der Planung einer Artikelreihe beteiligt, die die neuesten Fortschritte bei der naturwissenschaftlichen Erklärung der Kunst zum Gegenstand haben wird. Dazu sollen Experten aus dem Bereich der Neurologie, der Verhaltensforschung, der Wahrnehmungspsychologie usw. gewonnen werden, die sich mit dieser Thematik beschäftigt haben. (I.W.)

Mein utopischen Roman "Sphinx_2" ist im Mai 2004 erschienen. Das Echo ist erfreulich gut, was vielleicht auch daran liegt, dass die Handlung in der näheren Zukunft spielt.

Ende des Jahres konnte ich das Manuskript meines neuen Romans mit dem Titel 'Cyber City Süd' abschließen, das 2005 erscheinen soll.

Auf längere Frist geplant ist ein Buch über "Mathematik mit Bildern", in dem unter anderem einige neue Aspekte alter Probleme aufgezeigt werden, die sich bei Visualisierung ergeben. Es werden aber auch ein paar bisher nicht beachtete Probleme gelöst, bei denen es vor allem um geometrische Objekte geht; Beispiele sind das "Wachstum der Tropfsteine" - siehe den Abschnitt "Programmierte Höhlenräume" - und die auf Kakteen und anderen Pflanzen auftretenden Fibonacci-Muster, die sich als so etwas wie die dichteste Kugelpackung auf gewölbten Flächen erweisen.

In diesem Jahr wurde das 25-jährige Jubiläum der ars electronica gefeiert, für mich war es eine gute Gelegenheit, viele alte Freunde und Bekannte wiederzutreffen. Man darf es als erfreuliche Situation ansehen, dass die digitale Technik noch immer neue Mittel hervorbringt, die den Rahmen der künstlerischen Ausdruckmöglichkeiten erweitern.

2003

Mein letztes Sachbuch, in dem ich die wichtigsten Entdeckungen bei meinen Höhlenexpeditionen beschreibe, ist zur Buchmesse 2003 bei Bruckmann erschienen. Titel: "Vorstoß in die Unterwelt - Abenteuer Höhlenforschung".

Ende Juni nahm ich an einer Konferenz in Boston teil, zu der mich Stephen Wolfram, Begründer und Präsident der Fa. Wolfram Research und Verfasser des Buches "A New Kind of Science", eingeladen hatte. Sie war von einer Ausstellung von Bildern aus dem Zwischenbereich Mathematik/Kunst begleitet: Bei dieser Gelegenheit konnte ich Bilddrucke und Animationen von Wachstumsprozessen zellularer Automaten aus den Jahren 1992/93 zeigen. Leider war es mir entgegen meiner ursprünglichen Absicht nicht möglich, an dem von Paul Brown, CAS (Computer Art Society) London, http://www.paul-brown.com, einberufenen Meeting über die Geschichte der digitalen Kunst teilzunehmen, das Ende Juli während der SIGGRAPH-Konferenz in San Diego stattfindet. Im Oktober wurde in Paris wieder die Ausstellung computergenerierter Skulpturen, die INTERSCULPT, veranstaltet, bei der ich mit einigen neuen Bildern vertreten war.

Rückblick auf frühere Aktivitäten

Die Jahre 1998 bis 2002


Adresse

Prof. Dr. Herbert W. Franke
Puppling, Austr. 12
82544 Egling
Germany
Tel: +49.8171.18329, Fax: +49.8171.29594
WWW: http://www.zi.biologie.uni-muenchen.de/~franke oder http://www.herbert-w-franke.de/
E-Mail: franke@zi.biologie.uni-muenchen.de

 

 

Fassung: März 2010 - optimiert für Mozilla Firefox 3